„Wer schweigt, stabilisiert oft das System.“
(Systemische Leitidee)
Mobbing entsteht selten durch Einzelne allein – häufig wird es durch Gruppendynamiken, Wegsehen oder unklare Führung stabilisiert. Gerade in Organisationen braucht es frühzeitige, professionelle Interventionen, die Betroffene schützen und Verantwortung im System aktivieren.
Dieses Seminar vermittelt den Shared Responsibility Approach® als wirksamen Ansatz im Umgang mit Mobbing, Ausgrenzung und sozialen Eskalationen. Im Fokus steht ein lösungsorientiertes Vorgehen, das ohne vorschnelle Schuldzuweisungen Verantwortung bei allen Beteiligten stärkt und destruktive Dynamiken unterbricht.
Die Teilnehmenden lernen, Mobbingprozesse differenziert zu erkennen, professionell zu intervenieren und tragfähige Klärungsprozesse in Teams und Gruppen zu gestalten.
• Mobbing, Konflikt oder soziale Eskalation? Fachliche Abgrenzung
• Dynamiken von Ausgrenzung und Gruppendruck
• Grundlagen des Shared Responsibility Approach®
• Frühintervention bei destruktiven Dynamiken
• Gesprächsführung mit Betroffenen und Beteiligten
• Verantwortung aktivieren statt Schuld eskalieren
• Grenzen des Ansatzes
• Rolle von Führung und Organisation
• Schutz von Betroffenen
• Nachhaltige Stabilisierung von Teams
Nach dem Seminar können die Teilnehmenden:
• Mobbingdynamiken fachlich erkennen und bewerten
• den Shared Responsibility Approach® professionell anwenden
• Betroffene angemessen unterstützen
• lösungsorientierte Interventionsprozesse gestalten
• Gruppendynamiken konstruktiv beeinflussen
• organisationale Verantwortung klar wahrnehmen
• Führungskräfte
• HR-Verantwortliche
• Schulsozialarbeiter:innen
• Sozialpädagog:innen
• Beratungsfachkräfte
• Supervisor:innen
• Teamleitungen
Mi., 16.06.2027 15:00 Uhr- Mi., 16.06.2027 18:00 Uhr
Wendenstr. 493, 20537 Hamburg
Do., 14.10.2027 15:00 Uhr- Do., 14.10.2027 18:00 Uhr
Wendenstr. 493, 20537 Hamburg